Zu viel Salz?

Salz in einer Schüssel. Wie viel Salz ist zu viel Salz?

Natrium in der Ernährung und im Organismus

Mögen Sie auch so gerne Pellkartoffeln? Mein Ritual: Die Erste gibt es, nur mit einem Stück eiskalter Butter und Salz, direkt aus dem Kochtopf. Dabei ist es immer wieder spannend, was das Salz hier ausmacht: Ohne schmeckt die eigentlich köstliche Kartoffel fad. Ein wenig Salz macht es schon lecker. Noch etwas mehr, dann wird es richtig gut. Und manchmal, da trifft man die perfekte Mischung aus Butter, Kartoffel und Salz und erschließt sich den ultimativen Genuss. Genauso schnell kann der aber auch in sich zusammenfallen, wenn man mit dem Salzstreuer einmal zu lax war: Versalzene Pellkartoffeln gehen gar nicht!

Natrium im Körper

Genau so wie im Essen, verhält es sich mit Natrium, einem der Hauptbestandteile (knapp 40 %) unseres Kochsalzes, auch im menschlichen Organismus: ohne geht gar nichts! Der Konsum von zu viel Salz kann jedoch auch schnell zum Problem werden. Natrium ist maßgeblich an der Regulation unseres Wasserhaushalts, des Säure-Basen-Haushalts und an der Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks beteiligt und hat außerdem wichtige Funktionen auf zellulärer Ebene. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt die angemessene Zufuhr für Erwachsene bei täglich 1.500 mg Natrium, was etwa einem Teelöffel (6 g) Speisesalz entspricht.

Natriummangel

Der Natriumspiegel im menschlichen Körper ist für gewöhnlich ausgesprochen konstant. Hauptursache für das Auftreten von Natriummangel sind exzessives Schwitzen (Hochsommer, Sport, Grippe bzw. grippale Infekte) oder Magen-Darm-Erkrankungen; Symptome können Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen sein. Geeignet für den Ausgleich sind beispielsweise unsere Minesan-Basentabletten, die neben 85 mg Natrium pro Einheit auch Calcium, Zink sowie magenfreundliche Kräuterauszüge aus Kamille und Melisse enthalten. Ebenfalls beinhalten viele unserer Produkte zur Sporternährung Natrium, die Mengen sind an die jeweiligen Anforderungen des Sportlers angepasst.

Zu viel Natrium?

Auch eine kurzfristige Überversorgung mit Natrium kann vorkommen. Ursächlich ist dann meist Wassermangel, die Symptome ähneln denen einer Unterversorgung, wobei damit zusätzlich meist starker Durst einhergeht. Ausreichendes Trinken natriumarmen Wassers sollte in den meisten Fällen genügen, um kurzfristig Abhilfe zu schaffen.

Problematisch wird es für viele Menschen, wenn es zu einer dauerhaften Überversorgung mit Natrium über die Ernährung kommt. Denn in deren Folge kann Bluthochdruck auftreten, der seinerseits als ursächlich für viele Folgeerkrankungen im Herz-Kreislauf-Bereich gilt.

Worauf kann ich achten?

Um seine Natriumversorgung im grünen Bereich zu halten, bzw. wieder dorthin zu bekommen, ist es zunächst ratsam, vermehrt zu frischen Zutaten zu greifen und den Anteil an verarbeiteten Lebensmitteln und vor allem Fertiggerichten soweit wie möglich zu reduzieren. Zweiter Tipp: Nutzen Sie Gewürze und frische Kräuter zur Verfeinerung ihrer Speisen – die Vielfalt und die Kombinationsmöglichkeiten sind heutzutage immens. Erst ganz am Ende geben Sie noch eine kleine Prise Salz an das Gericht – oder auch nicht … Drittens kann man erwägen, eigenes Brot und eigene Brötchen zu backen. Nach kurzer Gewöhnung schmecken uns Backwaren mit erheblich reduziertem Salzgehalt genauso gut wie handelsübliche, die sonst bereits für einen Großteil der Natriumaufnahme verantwortlich zeichnen.

Lebensmittel mit wenig Natrium

  • frisches Obst
  • frisches Gemüse
  • frischer Salat
  • frischer Fisch
  • frisches Fleisch
  • Nüsse (ungesalzen)

Lebensmittel mit viel Natrium

  • Backwaren / Fertigteige aus dem Handel
  • Käse
  • Wurst, Schinken
  • Fischkonserven
  • Fertiggerichte
  • Kartoffelchips, Salzstangen
  • Nüsse (gesalzen)

Regelmäßiger, schweißtreibender Sport oder auch Saunagänge können auf der anderen Seite ebenfalls helfen, bereits im Körper angesiedeltes Natrium über die Hautoberfläche wieder abzugeben. Man sollte dabei aber im Hinterkopf behalten, dass hierbei dem Körper auch gewünschte Mineralstoffe wie Magnesium, Zink etc. entzogen werden.

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