Mineralstoffverlust durch Schwitzen

Mineralstoffverlust durch Schwitzen

Uff, war das warm am Wochenende! Schon bloßes Rumsitzen war schweißtreibend, wer auch noch im Garten arbeiten musste oder sich gar zum Sport motivieren konnte, stand ruckzuck „unter Wasser“.

Bis zu einem Liter Schweiß produziert unser Körper bei hohen Temperaturen im Normalfall in der Stunde. Und wenn man sich bei dieser Hitze dann auch noch großer Anstrengung aussetzt, kann sich das durchaus noch einmal vervielfachen. An sich ist das, auch wenn schweißbefleckte Klamotten natürlich immer nerven, erstmal gar kein Problem und außerdem, physiologisch betrachtet, ausgesprochen wichtig zur Regulation der Körpertemperatur. Man muss den Flüssigkeitsverlust lediglich ausgleichen, indem man einfach entsprechend viel trinkt. Der Haken: Mit dem Schweiß verliert der Körper auch viele Mineralstoffe, die er nicht selbst wiederherstellen kann, die aber für viele wichtige Körperfunktionen benötigt werden.

Elektrolyte ersetzen

Dazu gehören in erster Linie Natrium und Chlorid, also quasi Kochsalz, das uns das Schwitzen überhaupt erst ermöglicht. Merkt man immer, wenn man im Sommer mal Sport gemacht hat und hinterher von außen „eingesalzen“ war. Hier empfehlen Experten die ausreichende Zufuhr von Mineralwasser, bei größerer Anstrengung ggf. noch ergänzt durch eine Prise Speisesalz. Im Normalfall kann man sich da auch durchaus auf seinen Durst verlassen, lediglich ältere Menschen neigen manchmal dazu, zu wenig zu trinken. Da muss man dann wirklich vorsichtig sein und sich schon am Morgen etwa eine Kanne Früchtetee und eine große Flasche Wasser als „minimale Tagesration“ zurechtstellen.

Neben dem „Salz“ werden aber unter anderem auch Stoffe wie Kalium, Calcium und Magnesium ausgeschwitzt. Sie werden oft auch als Elektrolyte bezeichnet und tragen zu vielen wichtigen Funktionen im Körper bei, wie etwa der des Nervensystems, der Muskulatur, der Durchblutung, des Skeletts, der Verdauung und des Stoffwechsels. Gerade Magnesium trägt darüber hinaus auch noch zur Verringerung der typischen Frühjahrsmüdigkeit bei. Kommt es hier durch vermehrtes Schwitzen zu Mineralstoffverlust, kann es in der Folge zu entsprechenden Beeinträchtigungen kommen; erste Anzeichen hierfür sind dann meist das Auftreten von Krämpfen.

Die passende Ernährung

Abhilfe schaffen bzw. vorsorglich gegen Mineralstoffverluste wirken kann hier zunächst natürlich – wie immer – eine ausgewogene Ernährung mit Vollkornprodukten, Eiweiß, viel Obst und Gemüse aber auch ruhig einmal Fleisch oder Fisch. Besonders viel Kalium steckt beispielsweise in getrockneten Aprikosen, ideal als Snack zwischendurch. Tipp für heiße Tage: in den Kühlschrank legen! Das Gleiche kann man mit getrockneten Feigen machen, sie liefern wiederum reichlich Calcium, ansonsten steckt das ja bekanntlich auch in so ziemlich allen Milchprodukten. Lieblingsmagnesiumlieferant für heiße Tage ist und bleibt Mineralwasser, aber auch Cashewkerne und Erdnüsse haben es üppig mit an Bord.

Wenns sportlich wird

Bei langen heißen Tagen oder gar sportlichen Höchstleistungen geraten aber auch alle Geheimtipps irgendwann an ihre Grenzen. Um dem drohenden Mineralverlust dann dennoch entgegen zu wirken, gibt es aber immer noch speziell hierfür entwickelte Sporternährung. Die enthält, egal ob als Riegel, Getränk oder Gel, alle benötigten Mineralstoffe in genau der passenden Zusammensetzung und bringt Sie auch durch den heißesten Wettkampf.

Bei vermuteten Mangelerscheinungen hingegen steht der konsequente Gang zum Hausarzt an. Der wiederum wird dann, je nach Bedarf, konkrete Empfehlungen für beispielsweise Magnesium-Kapseln, Kalium-Drinks oder Calcium-Kapseln aussprechen.

PS: Haben Sie Tipps für die ganz heißen Tage? Schreiben Sie sie gerne in die Kommentare!

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