Spirulina: Das Powerfood aus dem Meer

Spirulina in Pulverform und in gelöster Form zum Trinken

Genießen Sie auch schon die ersten Sonnenstrahlen? Jeden Tag scheinen sie ein bisschen stärker und länger. Doch aufgepasst: Kaum ist die Sonne weg, wird es doch noch schnell wieder richtig frisch. Da ist ein starkes Immunsystem wichtig. Die Blaualge Spirulina kann dem menschlichen Körper dafür viele wertvolle Mineralstoffe liefern.

Ist Spirulina nur ein Trendprodukt oder ein wirksamer Nährstofflieferant?

Die Meeresalge Spirulina, die ihren Namen ihrer spiralförmigen Art zu wachsen verdankt, genießt momentan große Aufmerksamkeit. Dabei ist sie nicht nur einfach ein neues Trendprodukt: Dort wo sie herkommt, wird sie schon seit Tausenden von Jahren für ihre Nährstoffe geschätzt und gilt als eine der ältesten Lebensformen der Erde. Ihren Ursprung hat die Spirulina platensis in Mittelamerika sowie Afrika und bevorzugt zum Gedeihen alkalische und salzige Gewässer. Heutzutage wird sie auch in anderen tropischen Regionen am Pazifik kultiviert, unter anderem auf Hawaii. Unter optimalen Bedingungen angebaut, kann sie ihr Volumen innerhalb weniger Tage verdoppeln.

Was steckt alles in der Meeresalge?

Spirulina ist ein traditionell verwendetes Naturprodukt, welches Mineralien wie Magnesium, Calcium, Kalium, Phosphor und Eisen sowie Vitamine B12, C, besondere Aminosäuren und Antioxidantien wie Beta-Carotin enthält.

Das tut Spirulina für Ihren Körper

Beta-Carotin wird im menschlichen Körper in Vitamin A umgewandelt und ist wichtig für unser Sehvermögen. Die Alge Spirulina kann diesbezüglich mit der Karotte verglichen werden, nur hat die Blaualge zwanzig Mal mehr Beta-Carotin als das orangene Gemüse aus der Erde. Auch mit einem hohen Eiweiß-Gehalt kann die Meeresalge beeindrucken: Sie besteht nämlich zu 60 Prozent aus Proteinen, die bei einer vegetarischen oder veganen Ernährung gefragt sind. Hier kann Spirulina einem Eiweißmangel entgegenwirken.

Wie alle Pflanzen besteht auch Spirulina aus reichlich Chlorophyll. Das ist dem in unserem Blut vorhandenen Hämoglobin ziemlich ähnlich. Deshalb geht man davon aus, dass die Aufnahme von Chlorophyll im menschlichen Körper die Bildung von Hämoglobin begünstigt. Dieses ist für den Sauerstofftransport aus der Lunge in den ganzen Körper verantwortlich. Ein herrlich grüner Smoothie mit Spirulina-Pulver sieht also nicht nur toll aus, sondern kann sich auch positiv auf unsere Sauerstoffversorgung auswirken. Wir fühlen uns leistungsfähiger und unser Herz-Kreislauf-System wird unterstützt.

In der Blaualge befinden sich außerdem auch sehr seltene Omega-6-Fettsäuren. Diese Aminosäuren kommen sonst in nur sehr wenigen Lebensmitteln vor und stärken die Zellfunktionen im Körper sowie den Informationsaustausch im Nervensystem. Auch Allergiker sollten die Einnahme der Meeresalge ausprobieren: Die Inhaltsstoffe von Spirulina können die Bildung des Allergie-Auslösers Histamin reduzieren. Dies könnte für Heuschnupfen-Patienten ein Anreiz sein, die Blaualge einzunehmen.

Eine Uralge mit großer Nachfrage

Wegen all dieser wertvollen Inhaltsstoffe bekommt das mehrere Millionen Jahre alte Superfood über seine Herkunftsregionen hinaus immer mehr Aufmerksamkeit. Es gibt daher mittlerweile große Anbauflächen, was aber keine Umwelt- oder Klimaschäden zur Folge hat. Spirulina anzubauen ist sogar nachhaltig, denn sie bindet CO2 und wandelt dieses in Sauerstoff um. Zusätzlich greift die im Salzwasser wachsende Alge keine wertvollen Süßwasservorräte an.

So baut man Spirulina in seine Ernährung ein

Bei der Ernte wird die Blaualge dem Wasser entnommen, getrocknet und direkt verzehrt oder zu Präparaten weiterverarbeitet. Als Pulver schmeckt sie in Fruchtpürrees, herzhaften Suppen oder sogar in Kuchen. In Kapsel- oder Tablettenform sind sie jedoch genauer zu dosieren. Mit der Einnahme von 3 Tabletten oder Kapseln eine halbe Stunde vor jeder Mahlzeit kann man seinen täglichen Nährstoffbedarf abdecken. Die Alge wird jedoch auch ungetrocknet für Salate verwendet.

Haben Sie Spirulina auch schon ausprobiert? Wenn ja, wie integrieren Sie die Blaualge in Ihre Ernährung?

 

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