Anti-Aging: Was hilft wirklich?

Kräuterhaus Sanct Bernhard - Anti-Aging

Anti-Aging – ein scheinbar endloses Thema. Bei den einen kann der Angriff auf die ersten Anzeichen der Alterung wie Fältchen/ Falten – beispielsweise im Bereich der Augen – nicht früh genug beginnen. Die anderen sind strikt dagegen und lassen „der Natur ihren Lauf“. Und dann gibt es da noch ein sehr breites Spektrum an Meinungen und Vorgehensweisen zwischen diesen Polen.

Die wichtigsten Faktoren der Hautalterung

Mittlerweile ist allgemein bekannt, dass die Umwelt einen erheblichen Einfluss auf unsere Haut hat. Diese äußeren Einflüsse nennt man auch „extrinsische Faktoren“. Wenn man von „intrinsischen Faktoren“ spricht, meint man die Faktoren der Hautalterung, die aus unserem Inneren kommen. Weder wir selbst noch sämtliche Cremes oder andere „Wundermittelchen“ haben die Macht, all diese Faktoren so zu steuern, wie wir es uns wünschen würden, um so ein ewig jugendliches Aussehen zu erlangen. Dennoch kann man mit Ernährung und deren Ergänzung sowie mit passenden Kosmetika gezielt eingreifen und dem Alter immerhin ein paar Steine in den Weg legen. Um zu wissen, auf welchen Gebieten man ansetzen kann, hier einige der wichtigsten Faktoren der Hautalterung.

Intrinsische Faktoren der Hautalterung sind z. B.:

  • Gene
  • Hormone
  • Inaktiv werdende Talgdrüsen
  • Geringere Wasserbindung im Gewebe

Extrinsische Faktoren:

  • oxidativer Stress
  • UV-Strahlung der Sonne
  • Luftverschmutzung
  • Temperatur
  • Ernährung
  • Medikamente
  • Tabak & Alkohol

Im Folgenden werden wir auf zwei der Faktoren näher eingehen: die geringere Wasserbindung im Gewebe (intrinsisch) und die Ernährung (extrinsisch).

Geringere Wasserbindung im Gewebe als intrinsischer Faktor

„Mit dieser Creme sehen Sie gleich 10 Jahre jünger aus!“ Hand aufs Herz: Wer hat sich noch nicht von einem solchen Versprechen ködern lassen im Vertrauen, es sei tatsächlich wahr? Spätestens ein paar hoffnungsvolle Wochen nach dem Kauf stellt man fest, dass einem im Spiegel immer noch dieselben Falten entgegenschauen wie vor der Shopping-Tour. Können Cremes also überhaupt nicht zur Verjüngung des Hauterscheinungsbildes beitragen? Doch, das können sie! Allerdings übertreiben es manche Anbieter in der Werbung mit den Versprechen oder nehmen es einfach nicht so genau. Denn Werbung profitiert auch oft von der Flüchtigkeit unserer Aufmerksamkeit.

Daher bitten wir Sie: Lesen Sie aufmerksam weiter.

Was sollte eine Anti-Aging-Creme beinhalten?

Was sollte eine Creme, die wirklich helfen kann, beinhalten? Antwort: Das ist oft sehr unterschiedlich und sollte an das Alter und den Hauttypen angepasst werden. Einer unserer Lieblinge ist die Hyaluronsäure. Sie kann eine beträchtliche Menge an Feuchtigkeit binden und somit Fältchen tatsächlich aufpolstern, und zwar durchaus im sichtbaren und nicht nur im mikroskopischen Bereich. Sie haben gehört, dass Hyaluronsäure überhaupt nichts bringen soll? Dann haben Sie bestimmt ein Präparat erwischt, dass nur eine Form der Hyaluronsäure enthält. Achten Sie darauf, dass beide Formen vorhanden sind: die niedermolekulare und die hochmolekulare Hyaluronsäure.

Wieso? Die hochmolekulare Hyaluronsäure ist schlicht zu groß, um in die tieferen Schichten der Haut einzudringen und sie dort aufzupolstern. Deswegen bleibt sie an der Oberfläche. Doch auch hier übernimmt sie einen wertvollen Job. Sie schützt die Haut und bindet von außen Feuchtigkeit. So wirkt Ihre Haut gleich viel frischer – und wer will das denn nicht?

Was bewirkt niedermolekulare Hyaluronsäure?

Damit muss man sich jedoch nicht zufriedengeben, denn es gibt ja noch die niedermolekulare Hyaluronsäure. Diese ist bedeutend kleiner und kann deswegen in die tieferen Hautschichten einziehen, wo sie die Feuchtigkeit im Bindegewebe speichert. Die beiden Formen der Hyaluronsäure kombiniert, sind also ein starker Partner im Kampf gegen die im fortschreitenden Alter immer geringer werdende Fähigkeit, Wasser im Gewebe zu binden. Damit haben wir dem Alterungsprozess der Haut schon mal einen großen Stein vor die Füße geworfen. Wie sieht es mit den extrinsischen Faktoren aus?

Gute Ernährung für die Haut

Damit erfinden wir das Rad nicht neu. Dass Ernährung auf den ganzen Körper eine beträchtliche Wirkung hat, verwundert heute wohl niemanden mehr. Leider ist es bei unserem heutigen Lebensstil und den Umwelteinflüssen zunehmend schwieriger geworden, die Bedürfnisse der Haut, die ursprünglich von unserer Ernährung gestillt wurden, abzudecken. Dennoch gibt es Lebensmittel, über die sich Ihre Haut riesig freut. Wir stellen Ihnen nun fünf davon vor:

  1. Haferflocken
    >> Siliziumlieferant für Haut, Haare und Nägel. Unterstützt den Aufbau des Bindegewebes.
  2. Tomaten
    >> Das u. a. enthaltene Carotinoid Lycopin sorgt für einen hauteigenen UV-Filter. Somit werden die Abwehrkräfte der Haut gegen schädliche UV-Strahlung gestärkt.
  3. Curcuma
    >> schützt durch Antioxidantien und enthält das Enzym Telomerase, das die Zellerneuerung anregt.
  4. Karotten
    >> Das enthaltene Beta-Carotin wird im Körper umgewandelt in Vitamin A. Dieses Vitamin fördert die Elastizität der Haut.
  5. Nüsse
    >> Walnüsse z. B. enthalten viel Omega-3-Fettsäuren sowie Alpha-Linolensäuren, welche die Hautalterung verlangsamen und außerdem deren Erneuerung ankurbeln. Falls Sie lieber zu Pistazien greifen: Diese tragen zur Zellerneuerung bei, da sie das Enzym Q10 enthalten.

Selbstverständlich lässt sich die Liste mit hautfreundlichen Lebensmitteln noch lange weiterführen. Eine ausgewogene Ernährung ist in jedem Fall sehr zu empfehlen, da sie sich nicht nur auf die Haut, sondern auch auf jede andere Zelle des Körpers auswirkt.

Aus den verschiedensten Gründen kann es heutzutage jedoch schwierig werden, in diesem Bereich den Bedürfnissen des Körpers gerecht zu werden. Eine schöne Alternative sind hier Nahrungsergänzungsmittel. Diese sollen – wie der Begriff schon beinhaltet – die Nahrung jedoch nicht ersetzen, sondern sie lediglich ergänzen. Mittlerweile ist für fast jeden Geschmack etwas dabei: Ob Kapseln, Tabletten, Pulver, Drinks – man hat die Qual der Wahl. Oft schmecken diese Präparate sogar auch noch recht lecker!

4 wichtige Anti-Aging-Tipps für Ihre Haut

Von strikten Vorschriften und Plänen, wie Sie mit Ihrer Hautalterung umgehen sollten, halten wir nichts. Doch diese 4 Punkte sind für uns die Pfeiler eines effektive Anti-Agings:

  • Antioxidantien (von innen und außen)
  • Nähr- und Aufbaustoffe (von innen und außen)
  • Hautschutz (z. B. UV-Filter – das wichtigste Anti-Aging-Mittel!)
  • Auf die eigenen Bedürfnisse der Haut abgestimmte Pflege

Finden Sie den für Sie persönlich passenden Weg. Welche intrinsischen Faktoren können Sie beeinflussen? Welche Lebensmittel können Sie vermehrt in Ihren Speiseplan aufnehmen? Welche Pflege passt sowohl zu Ihrer Haut als auch in Ihren Zeitplan und in Ihr Budget?

Wenn Sie diese Fragen für sich persönlich beantworten, dann können Sie gezielt auf die Suche nach Kosmetika und Lebens- bzw. Nahrungsergänzungsmitteln gehen, – ohne sich von Werbeversprechen beeindrucken zu lassen, die eventuell gar nicht gehalten werden können.

Bildquellen:

  • Blogbild_ANTI-AGING_Maerz_2022: Bildrechte beim Autor

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