Altersflecken

Altersflecken

Unsere Haut ist zeitlebens immer wieder der UV-Strahlung der Sonne ausgesetzt. Mit dem Alter macht sich diese Belastung oft anhand von ungewollten Hautflecken bemerkbar, den Altersflecken. Sowohl Männer als auch Frauen sind von ihnen betroffen. Bei den über 60-Jährigen kann fast jeder mit dem einen oder anderen Altersfleck aufwarten. Häufig sind die Hautareale betroffen, die der Sonne besonders häufig ausgesetzt sind, wie Handrücken, Gesicht und Dekolletee.

Wie entstehen Altersflecken?

Altersflecken bilden sich dann, wenn die Haut über lange Zeit hinweg dem UV-Licht ausgesetzt war. Ihr lateinischer Name lautet Lentigo solaris bzw. Lentigo senilis und ihre Entstehung kann durch eine genetische Prädisposition begünstigt sein. Laut WHO zählen sie zu den Sonstigen Melanin-Hyperpigmentierungen. Es handelt sich also um eine Pigmentstörung, bei der sich das Pigment Lipofuszin an einzelnen Stellen anhäuft und die Lysosomen es nicht mehr abbauen können. Erkennen lassen sich Altersflecken oft nur schwierig, weshalb ein regelmäßiger Besuch beim Hautarzt zu empfehlen ist.

Sind Altersflecken gefährlich?

Altersflecken sind meist harmlos und lediglich optisch unangenehm für die Betroffenen. Regelmäßige Untersuchungen sind dennoch sinnvoll, da auch das Hautkrebsrisiko bei jahrelanger Sonneneinwirkung höher ist. Hat ein Fach- bzw. Hautarzt ausgeschlossen, dass es sich um Hautkrebs oder eine Vorstufe davon handelt, muss aus medizinischer Sicht keine Behandlung vorgenommen werden. Denn Altersflecken sind oft Teil des natürlichen Alterungsprozesses. Wer jedoch unzufrieden mit dem Erscheinungsbild seiner Haut ist, hat verschiedene Behandlungsmöglichkeiten.

Was kann ich gegen Altersflecken tun?

Lentigo solaris lässt sich behandeln. Besonders beliebte Mittel gegen die Pigmentstörung sind Make-Up oder eine spezielle Bleichcreme. Beide entfernen die Altersflecken zwar nicht, sind aber schmerzfrei. Während herkömmliches Make-Up die Hautverfärbungen nur überdeckt, kann die Bleichcreme hingegen zur Vorbeugung und Minderung der Altersflecken angewendet werden.

Die spezielle Altersflecken-Creme beim Kräuterhaus Sanct Bernhard zeichnet sich dadurch aus, dass sie zusätzlich den Lichtschutzfaktor 15 enthält und somit auch präventiv wirkt.

Andere Behandlungsformen sind oftmals mit Schmerzen verbunden, da sie die oberen Hautschichten angreifen. Hierzu zählen:

  • Lasertherapie: Pigmentablagerungen werden mit dem Laser zum Platzen gebracht. Die ausgelöste Entzündung sorgt für den Abtransport der Pigmente. Nach der Behandlung fühlen sich die betroffenen Stellen wie nach einem Sonnenbrand an.
  • Chemisches Peeling: Säuren lösen die obersten Schichten der Haut, sodass sie sich schält und neu bildet. Die Behandlung sollte ausschließlich ein erfahrener Hautarzt übernehmen. Die Haut wird stark gereizt.
  • Kältebehandlung: Die Hautoberfläche wird mit flüssigem Stickstoff behandelt, sodass die Oberhaut abstirbt. Das Verfahren ist umstritten, da die Haut stark beansprucht wird und Narben entstehen können.
  • Dermabrasion: Hierbei entfernt der Hautarzt bei örtlicher Betäubung mit einer feinen Fräse die obersten Hautschichten. Auch diese Behandlung ist aufgrund von möglicher Narbenbildung umstritten.

Alle vier Therapien haben eines gemeinsam. In den Wochen nach der Behandlung sollte sich der Patient möglichst keiner Sonneneinstrahlung aussetzen, da die Haut in diesem Zustand sehr gereizt und damit angreifbar ist. Ein Sonnenschutz ist also Pflicht. Außerdem zu empfehlen: Die Behandlung in die kalte Jahreszeit legen, da die Sonneneinstrahlung dann ohnehin gering ist.

Wie kann ich langsamer altern?

Wie bereits erwähnt ist der Alterungsprozess des Menschen unumgänglich und Altersflecken oft eine Begleiterscheinung. Im Alter regenerieren Zellen langsamer bzw. der Körper bildet weniger neue. Manch einer greift deshalb zu kosmetischen Behandlungen.

Entscheidender ist es jedoch, präventiv vorzugehen und den Alterungsprozess durch eine gesunde, ausgewogene Ernährung und regelmäßige sportliche Aktivität hinauszuzögern. Auch wenn die Gene durchaus beeinflussen, wie ein Mensch altert, sind es doch zu einem großen Teil Umwelteinflüsse, die den Alterungsprozess bestimmen. Neben Sport und Ernährung gilt es also darauf zu achten, schädliche Umwelteinflüsse, wie beispielsweise durch Rauchen, so gering wie möglich zu halten.

In Bezug auf Altersflecken ist die UV-Strahlung besonders entscheidend, weshalb man bei sportlicher Aktivität im Freien immer auf den Sonnenschutz achten sollten.

Teilen Sie uns Ihre persönlichen Erfahrungen mit Altersflecken in den Kommentaren mit. Was hat Ihnen geholfen? Wovon würden Sie abraten?

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