Zink – Ein echter Allrounder für die Gesundheit

Zink – Ein echter Allrounder für die Gesundheit

Manche Stoffe sind extrem vielseitig. Zink ist so ein Beispiel. Das Metall dient unter anderem als Anti-Rost-Wunderwaffe im Bauwesen, als Bestandteil in der Herstellung von Energieträgern wie Batterien und Wasserstoff, in der organischen Chemie und zur Münzherstellung. Darüber hinaus ist es für viele Lebewesen, darunter uns Menschen, ein essentielles Spurenelement, welches etliche Körperfunktionen unterstützt oder gar erst ermöglicht.

Zink ist für den Menschen essentiell

Als essentiell werden Vitamine und Spurenelemente bezeichnet, die für den Organismus überlebensnotwendig sind, jedoch nicht körpereigen hergestellt und deshalb mit der Nahrung regelmäßig zugeführt werden müssen.

Worin ist viel Zink enthalten?

Das Schöne an Zink ist, dass es in sehr vielen Lebensmitteln von Natur aus enthalten ist, die nicht dem „Pflichtprogramm ausgewogene Ernährung“ unterzuordnen sind, sondern bei vielen Menschen gar zu den Lieblingsspeisen gehören. Dazu zählen

  • rotes Fleisch,
  • Pflanzenkerne, etwa von Hafer, Sonnenblumen, Kürbissen, und Cashews,
  • diverse Nüsse sowie
  • Meeresfrüchte, etwa Austern.

Für was braucht man Zink?

Zink hat im menschlichen Organismus zahlreiche Funktionen. Ganz grundlegend beispielsweise trägt es zu einer normalen DNA-Synthese, Fruchtbarkeit und Reproduktion bei, unter anderem durch den Erhalt eines normalen Testosteronspiegels im Blut. Darüber hinaus spielt Zink eine wichtige Rolle für den normalen Stoffwechsel von Säuren und Basen, Kohlehydraten, Fett, Vitamin A, Eiweißen und von Makronährstoffen. Außerdem ist Zink ein echtes „Beauty Food“, da es zur Erhaltung von Haut, Haaren und Nägeln beiträgt. Auch im zellulären Bereich leistet es seinen Beitrag, indem es Zellen vor oxidativem Stress schützt und eine Funktion bei deren Teilung hat. Zudem unterstützt es eine normale kognitive Funktion und den Erhalt von Knochen und Sehkraft. Nicht zuletzt trägt Zink zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Ein absoluter Allrounder also.

Wieviel Zink sollte man zu sich nehmen? Und wie merkt man, dass man einen Zinkmangel hat?

Gerade aufgrund der Vielseitigkeit ist ein möglicher Zinkmangel recht schwierig festzustellen. Mögliche Anzeichen können folgende sein:

  • Schlechte Haut
  • Haarausfall oder brüchiges Haar
  • Rissige Nägel
  • Ein unerfüllter Kinderwunsch
  • Das häufige Auftreten grippaler Infekte, et cetera

Generell empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) je nach Ernährungsweise die Aufnahme von sieben bis zehn Milligramm Zink für erwachsene Frauen und elf bis 16 für Männer – pro Tag. Gerade bei vegetarischer oder veganer Ernährung, bei einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit sowie bei intensiver sportlicher Betätigung kann der tägliche Bedarf unter Umständen nicht immer über die tägliche Ernährung gedeckt werden. Dann kann eine Substituierung durch entsprechende Zinkpräparate sinnvoll sein. Ansprechpartner ist in diesem Fall – wie immer – stets Ihr Hausarzt des Vertrauens.

Ist zu viel Zink schädlich?

Eine Überdosierung von Zink über die normale Ernährung ist unwahrscheinlich. Bei unachtsamer Überversorgung durch zinkhaltige Nahrungsergänzungsmittel kann es jedoch zu Beschwerden im Magen- und Darmbereich kommen. Gerade bei Kindern und Jugendlichen, deren Zinkbedarf geringer ausfällt als bei Erwachsenen, kann auf die Zugabe von Zink meist verzichtet werden. Ein dauerhaftes Zuviel an Zink kann generell zudem die Resorption anderer Spurenelemente wie Kupfer und Eisen negativ beeinflussen.

Wie immer gilt also auch beim Allrounder Zink: Auf die Dosis kommt es an!

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