Leben wie die Eskimo oder Inuit – Hautpflege im Winter

Leben wie die Eskimo oder Inuit - Ein Mann baut ein Iglu

Im Winter geht es für viele nur mit Handschuhen, Schal und Mütze vor die Tür. Und wenn man sich nicht gerade in geselliger Runde an einem heißen Getränk wärmen kann, bleibt man sowieso lieber zu Hause. Allein der Gedanke an -10° Celsius und kälter jagt einem einen kalten Schauer über den Rücken. Für die Eskimo oder Inuit ist solch eine Kälte jedoch Alltag. Umso dankbarer sind wir für das eigene warme und kuschelige Zuhause und fragen uns: Wie machen das zum Beispiel die Eskimos bzw. Inuit?

Eskimo oder Inuit? Das ist hier die Frage!

Früher ging man davon aus, dass das Wort Eskimo eine Fremdbezeichnung ist und „Rohfleischesser“ bedeutet, weshalb die Verwendung des Begriffes als wenig schmeichelhaft empfunden wurde. Heute sind sich Sprachwissenschaftler aber darüber einig, dass sich Eskimo von „ayaskimew“ ableitet, was so viel wie „Schneeschuhflechter“ bedeutet. Der Begriff Inuit dagegen ist die Eigenbezeichnung der grönländischen und kanadischen Volksgruppen und heißt übersetzt schlicht und einfach „Mensch“. Da es diesen Begriff allerdings nicht in allen Eskimosprachen gibt, fühlen sich einige andere arktische Volksgruppen – in Alaska, Sibirien und Kanada – eher dem Volk der Eskimo zugehörig als dem der Inuit. Aus diesem Grund sprechen auch wir hier von Eskimos und nicht von Inuit.

Neben ihrer außergewöhnlichen Ernährungsweise mit viel rohem Fleisch kann man auch Ihre Unterkünfte als einzigartig bezeichnen.

Home sweet Iglu

Volksgruppen wie die Eskimo oder Inuit waren früher oft monatelang auf Robbenjagd unterwegs und sehnten sich nach einem geschützten Heim. Die Iglus waren dabei ideal für ihre Zwecke. Sie konnten relativ schnell errichtet werden und genügend Baumaterial war stets vorhanden. Im klassischen Iglu herrschten in der Regel Temperaturen um den Gefrierpunkt, womit es drinnen meist deutlich wärmer als draußen war. Zwischenzeitlich konnten durchaus auch Temperaturen bis zu 20 Grad erreicht werden, wenn sich viele Menschen im Iglu befanden oder wenn gekocht wurde. Auf Dauer konnte man diese Temperatur allerdings nicht aufrechterhalten, da es sonst geschmolzen wäre. Deshalb hielten sich die Eskimos meist nur zum Schlafen und Kochen in den Iglus auf.

Heutzutage leben nur noch sehr wenige Eskimos in den traditionellen Bungalows aus Schnee. Aber wie baut man eigentlich ein Iglu? Wir haben für Sie eine kleine Bauanleitung zusammengestellt.

DIY Iglu: Wie man selbst ein Iglu baut

Endlich: Es hat die ganze Nacht über geschneit und die Kinder können es kaum erwarten draußen herumzutoben. Aber schon wieder einen Schneemann bauen? Wie wäre es dieses Mal mit einem selbstgebauten Iglu? Die Kinder werden ganz bestimmt begeistert sein über eine eigene kleine Höhle im Garten.

Was Sie brauchen:

  • 1 Plastikwanne (z. B. einen alten rechteckigen Wäschekorb)
  • viel Schnee (am besten schön pappig)
  • Motivation
  • mindestens 2 Personen

So wird es gemacht!

Zuerst suchen Sie sich einen geeigneten Ort, an dem das Iglu gebaut werden soll. Dann schnappen Sie sich eine Plastikwanne – ein alter rechteckiger Wäschekorb erfüllt ebenso seinen Zweck. Anschließend Schnee sammeln und in der Wanne festklopfen. Dann die Plastikwanne umgedreht an der gewünschten Stelle platzieren und den Ziegel vorsichtig aus der Plastikwanne klopfen. Nun das Prozedere einige Male wiederholen und die Ziegel kreisförmig anordnen.

5 Tipps zum Iglubau

Tipp 1: Das Eingangsloch wird erst am Ende gegraben. Der Kreis sollte also komplett geschlossen sein. Die Lücken zwischen den Ziegeln können bereits mit zusätzlichem Schnee abgedichtet werden.

Tipp 2: Bei der zweiten Ziegelreihe unbedingt darauf achten, dass die Ziegel leicht versetzt zur ersten Reihe und ein kleines Stückchen weiter innen platziert werden. So verjüngt sich die Öffnung in der Mitte mit jeder weiteren Reihe und man erhält die gewünschte Kuppelform.

Tipp 3: Eine Person sollte sich beim Platzieren der Ziegel im Inneren des Iglus befinden. So können die Lücken zwischen den Ziegeln direkt aufgefüllt und das Iglu damit stabilisiert werden. Auch der Schlussstein lässt sich so von innen deutlich besser und stabiler anbringen.

Tipp 4: Das Eingangsloch sollte natürlich vor der Platzierung des Schlusssteins gegraben werden, damit sich die Person im Inneren des Iglus noch zurechtfindet.

Tipp 5: Kinder haben besonders viel Spaß beim Iglubau und beim Hinein- und Herauskriechen. Lassen Sie sich also beim Schnee Sammeln und Bauen von ihnen helfen. Dann geht alles gleich viel schneller.

Mit Hautpflege im Winter Hautprobleme vermeiden

Kalte Hände und beanspruchte Haut bleiben allerdings auch beim Iglubau nicht aus. Während die Haut von Eskimos an die Kälte gewöhnt ist und unter anderem durch ihre fettreiche Ernährung gut mit den niedrigen Temperaturen zurechtkommt, haben viele Menschen in unseren Breitengraden bei Kälte Hautprobleme. Der ständige Wechsel zwischen warmer Heizungsluft im Haus und den eisigen Temperaturen draußen trocknet die Haut aus und sorgt für Juckreiz und teilweise Ausschlag. Gerade dann ist die Hautpflege entscheidend.

Ob nun allgemein für sehr trockene Haut, speziell für die Hände oder für Lippen, die Eskimo-Produktreihe bietet für jede Körperpartie das richtige Produkt. Die rückfettende Eskimo-Arztseife ist zum Beispiel besonders beliebt bei Klinik-Personal.

Haben Sie selbst schon einmal ein Iglu gebaut und noch weitere Tipps parat? Nutzen Sie vielleicht sogar schon eines unserer Eskimo-Produkte? Dann berichten Sie uns doch von Ihren Erfahrungen.

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