Hautpflege und Hautschutz bei Babys

Baby wird mit Pflegeöl massiert und grinst

Der Schutz der eigenen Kinder, ihr Wohlergehen und ihre Gesundheit, das ist es, was wirklich zählt. Als Eltern und später als Großeltern setzen wir alles in unserer Macht Stehende dafür ein, dass es unseren Kindern gut geht. Insbesondere bei Babys und sehr jungen Kindern spielt auch die Hautpflege dabei eine entscheidende Rolle.

Warum ist Hautpflege bei Babys so wichtig?

Die Haut von Babys ist sehr viel empfindlicher als die eines Erwachsenen. Dafür gibt es mehrere Gründe:

  1. Die Hornschicht der Haut ist dünner.
  2. Die Talg- und Schweißdrüsen sind weniger aktiv als bei Erwachsenen.
  3. Die Babyhaut produziert weniger Melanin. (Melanine sind Pigmente, die für die Färbung der Haut sorgen und sie so vor schädlichem UV-Licht schützt.)
  4. Babys verfügen im Verhältnis zu ihrem Gewicht über eine größere Hautoberfläche.

Diese vier Umstände führen unter anderem dazu, dass die Haut bei Neugeborenen Feuchtigkeit einerseits schneller aufnehmen kann, diese aber andererseits auch schneller wieder abgibt. Die Folge: Trockene Haut, was wiederum zu Hautreizungen, z. B. durch die Reibung von Kleidungsstücken oder Windeln führen kann. Die geringere Produktion von Schweiß und Talg verstärkt diese Empfindlichkeit noch einmal, da die fettartige, saure Schutzschicht, der sogenannte Säureschutzmantel, weniger stark ausgeprägt ist als bei Erwachsenen und Keime leichter eindringen können.

Weniger Schweißproduktion führt zudem dazu, dass die Haut von Neugeborenen die Körpertemperatur weniger gut regulieren kann. Dadurch kann es bei Babys schneller zu Überhitzungen kommen.

Soll man Babys eincremen?

Ja, Babys sollten regelmäßig eingecremt werden, um ihre Haut einerseits durch eine zusätzliche Fettschicht zu schützen und andererseits mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen.

Auch wenn Babyhaut Feuchtigkeit schneller aufnimmt, sollten Sie es mit der Menge der Creme nicht übertreiben. Die Creme sollte immer noch in die Haut einziehen. Verwenden Sie zu viel Creme, kann das zu Hitzestau und Ausschlägen beim Baby führen.

Tipp: Besser häufiger als zu dick eincremen.

Neukundenbanner

Welche Creme ist die beste für die Babyhaut?

Grundsätzlich empfiehlt es sich für die empfindliche Babyhaut auf Pflegeprodukte zurückzugreifen, die auf Basis pflanzlicher Öle hergestellt wurden. Je nach Körperregion sollten sich die Cremes und Pflegeprodukte jedoch ein wenig unterscheiden und bestimmten Anforderungen gerecht werden.

Für das Gesicht

Im Gesicht ist es von Vorteil, wenn der Wasseranteil der Creme gering ist, der Fettanteil dagegen entsprechend höher. Im Gegensatz zum restlichen Körper ist das Gesicht des Babys Wind und Wetter ausgesetzt. Durch den hohen Fettanteil erhält die empfindliche Babyhaut einen zusätzlichen Schutzfilm gegen Wind und Kälte.

Für den Körper

Der Körper des Babys dagegen ist in der Regel durch Kleidung geschützt. Er benötigt keinen Schutzfilm gegen Wind und Wetter, sehr wohl aber eine feuchtigkeitsspendende Creme. Für das regelmäßige Eincremen des Körpers empfiehlt sich daher eine Creme mit höherem Wasseranteil. Positiver Nebeneffekt: Cremes mit höherem Wasseranteil lassen sich besser verteilen und haben gerade im Sommer eine leicht kühlende Wirkung.

Für den Po

Po und Windelbereich müssen bei Babys besonders geschützt werden. Zunächst einmal sorgen die Stoffe in Urin und Kot für eine starke Belastung der Haut. Im Zusammenspiel mit der Bewegung und Reibung durch die Windel ist die Gefahr des Wundwerdens für das Baby in diesem Bereich besonders hoch. Deshalb sind für den Po und Windelbereich spezielle Wundschutzcremes ratsam. Diese enthalten meist antiseptische Wirkstoffe wie z. B. aus Ringelblume oder Kamille sowie Panthenol und Zinkoxid. So wird bakteriellen Infektionen vorgebeugt und die Wundheilung unterstützt.

Der in der Baby-Wundschutzcreme vom Kräuterhaus Sanct Bernhard enthaltene Wirkstoff Syricalm wurde entwickelt, um Entzündungen zu reduzieren, die Haut zu beruhigen und die Barrierefunktion der Haut zu reparieren bzw. zu erhalten.

Wofür eignet sich Babyöl?

Aber was ist eigentlich mit dem viel beschworenen Babyöl? Was ist der Unterschied zwischen Öl und Creme und wofür eignet sich Baby-Pflegeöl besonders gut?

Baby-Pflegeöl wird häufig genutzt:

  • zur Massage,
  • als Reinigungsöl im Windelbereich,
  • zur allgemeinen Pflege der Haut oder
  • als Badezusatz.

Im Unterschied zur Creme ist der Fettanteil sehr viel höher, wodurch sich ein Schutzfilm auf der Haut bildet. Das Öl lässt sich auf der Haut des Babys sehr leicht verteilen und viele Babys mögen es, wenn sie sanft massiert und gestreichelt werden.

Ab wann ist Baby-Shampoo sinnvoll?

Im Grunde genommen ist die Anschaffung eines speziellen Baby-Shampoos überflüssig. Bei den meisten Babys ist der Haarwuchs in den ersten Lebensmonaten ohnehin noch nicht stark ausgeprägt. Und auch Hebammen empfehlen meist nur ein Bad pro Woche, um den natürlichen Säureschutzmantel der Haut nicht zu sehr zu strapazieren. Ein einzelnes Produkt für Gesicht, Körper und Haare ist zum Baden des Babys daher vollkommen ausreichend. Es sollte jedoch besonders hautschonend sein und natürliche Wirkstoffe enthalten. Unsere Baby-Waschlotion & Shampoo wird genau diesen Anforderungen gerecht.

Was ist die beste Pflege für die Babyhaut?

Welches Öl oder welche Creme nun aber die jeweils beste für die Haut Ihres Kindes sind, müssen Sie letztlich selbst herausfinden. Wenn Sie unsere Tipps beherzigen und Ihr Baby eine bestimmte Creme oder ein Öl dennoch nicht verträgt, sollten Sie es zunächst mit einer anderen versuchen. Bleiben Probleme oder Ausschläge bestehen, halten Sie Rücksprache mit Ihrem Kinderarzt.

Bildquellen:

Lizenz: Dieses Werk von Kräuterhaus Sanct Bernhard KG ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz. Beruht auf dem Werk unter Hautpflege und Hautschutz bei Babys.

Produktbewertungen werden gesammelt von unserem Partner
trustpilot-logo