Gesundheit am Arbeitsplatz

Kräuterhaus Sanct Bernhard - Gesundheit am Arbeitsplatz

Den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen, dann in der Mittagspause einmal den Raum wechseln und zum Essen wieder sitzen. Oder stundenlanges Stehen, bis Ihnen die Waden schmerzen. Egal welchen Job Sie ausüben – abwechslungsreiche Bewegungsabläufe sind nur selten vorhanden. In jungen Jahren macht einem dies meist nicht viel aus, aber je älter Sie werden, desto stärker können die Beschwerden werden. Unsere tägliche Arbeit fördert ununterbrochen die einseitige Belastung des Körpers. Dazu kommt teilweise noch Stress wegen Kunden, Aufträgen, Arbeitskollegen oder dem Chef. Wenn sich das mal nicht auf Ihr physisches und psychisches Wohlbefinden auswirkt… Wir haben für Sie zusammengefasst, wie Sie Ihre Gesundheit am Arbeitsplatz fördern können.

Betriebliche Gesundheitsförderung

Verbringen Sie mehr Zeit Ihres Tages am Arbeitsplatz als zu Hause? Dann geht es Ihnen, wie dem Großteil der Bevölkerung. Um die Zufriedenheit und Gesundheit aller Mitarbeiter zu fördern, haben viele Firmen die betriebliche Gesundheitsförderung mittlerweile zu einer Managementaufgabe gemacht.

Die Ursachen für Unzufriedenheit am Arbeitsplatz können weitreichend sein: von Zeitdruck bis zu neuen Technologien. Je nach Alter können hier bereits große Unterschiede auftreten. Somit müssen bei der betrieblichen Gesundheitsförderung sowohl allgemeine als auch individuelle Maßnahmen getroffen werden.

Folgende Felder sollten betrachtet und weitestgehend optimiert werden:

  • Arbeitsmittel und Arbeitsplatz
  • Arbeitsumgebung
  • Arbeitszeit
  • Mitarbeiterführung
  • Soziale Beziehungen
  • Work-Life-Balance

Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Nicht nur, dass es Ihnen persönlich sehr viel besser geht, Ihr Selbstwertgefühl gesteigert wird und dieser Zustand sich auf alle Bereiche Ihres Lebens überträgt – es gibt noch mehr Vorteile sowohl für den Arbeitnehmer als auch für den Arbeitgeber.

Leistungsfähigkeit und Motivation werden gesteigert, Krankheitstage gehen zurück und somit auch die meist lästigen Arztbesuche. Chronischen Krankheiten wird vorgebeugt und langfristig gesehen auch der Frühinvalidität. Kosten werden dadurch gesenkt, das Betriebsklima im Unternehmen wird gestärkt und die Fluktuationsrate unter den Beschäftigten geht zurück – um nur einiges zu nennen. Auch das Image eines Unternehmens kann dadurch aufgewertet werden und somit die Wettbewerbsfähigkeit.

7 Tipps für Ihre Gesundheit am Arbeitsplatz

Neben den Optimierungen, die der Arbeitgeber vornehmen kann, können auch Sie Ihre Gesundheit am Arbeitsplatz aktiv fördern.

  1. Arbeitsplatz: Individualisieren Sie Ihren Arbeitsplatz. Stellen Sie Ihren Stuhl, die Werkbank, das Arbeitspult oder woran Sie arbeiten korrekt ein. Arbeiten Sie am Computer, optimieren Sie auch die Position des Monitors. Als Faustregel sollten Sie bei geradem Sitz gerade über den Bildschirmrand hinwegsehen können, sodass sie bei der Arbeit leicht nach unten schauen.
  2. Richtiges Heben: Heben Sie schwere Waren oder Lasten ergonomisch korrekt – auch wenn Sie nur kurz etwas von links nach rechts befördern müssen. Vor allem beim Heben ist es wichtig, den Rücken gerade zu halten – die Last auf den Bandscheiben wird dadurch um ca. 20 Prozent reduziert.
  3. Positionsänderungen: Achten Sie darauf Ihre Position zu ändern – wenn Sie viel Sitzen, stehen Sie zwischendurch auf und laufen Sie herum. Anstatt zum Telefon zu greifen, suchen Sie den Kollegen, mit dem Sie etwas zu besprechen haben, doch persönlich auf. Wenn Sie viel stehen, verlagern Sie stetig das Gewicht, tragen Sie flache Schuhe mit entsprechenden Sohlen und entspannen Sie Ihre Beine in den Pausen, indem Sie sie hochlegen. Machen Sie zwischendurch ein paar Dehnübungen! Ihr Körper wird es Ihnen danken.
  4. Beleuchtung: Schützen Sie Ihren Sehsinn! Natürlich ist für die Beleuchtung in erster Linie Ihr Arbeitgeber zuständig. Nichtsdestotrotz, achten Sie mit auf die individuelle Ausstattung Ihres Arbeitsplatzes! 100 Lux reichen in Lagerhallen vielleicht aus, um sich zurecht zu finden. Bei Tätigkeiten an Büroarbeitsplätzen oder bei der Datenverarbeitung muss eine Beleuchtungsstärke von 500 Lux vorherrschen, bei technischen Zeichnern 750 Lux und im Werkstattbereich eines Optikers sind sogar 1.500 Lux vorgeschrieben.
  5. Stressreduktion: Sind Sie ständig Stress ausgesetzt, denken Sie an Ihre Entspannung. Frische Luft in der Mittagspause kann wahre Wunder bewirken oder ein ausgiebiges Bad oder Entspannungsübungen nach Feierabend. So nehmen Sie den Job auch nicht mit nach Hause und können Ihren Feierabend genießen und ordentlich abschalten!
  6. Ernährung: Achten Sie auf Ihre Ernährung! Frühstücken Sie Lebensmittel, die den Stoffwechsel nicht so stark belasten. So ist z. B. Quark mit Haferflocken und Beeren der perfekte Start in den Tag. Greifen Sie in Meetings nicht zu Zuckerbomben, denn so schnell der Blutzucker in die Höhe schießt, so schnell stürzt er auch wieder ab. Naschen Sie lieber Nüsse, Rohkost oder einen Fruchtriegel ohne zusätzlichen Zuckerzusatz und trinken Sie neben viel Wasser eher einen Saft als Limonade. Auch kohlenhydratreiches Essen zum Mittag lässt sie schnell müde und unproduktiv werden. Ein Salat, eine Suppe oder viel Gemüse mit Fleisch oder Fisch ist definitiv empfehlenswerter.
  7. Schlaf: Ausreichender und erholsamer Schlaf ist das A und O – sind Sie tagsüber ständig müde, leidet ganz sicher Ihre Produktivität darunter. Wichtig dabei ist nicht wie viel Sie schlafen, sondern wie. Die Qualität des Schlafes ist ausschlaggebend. Beeinflusst werden kann diese durch koffeinreiche Getränke am Abend, ein nicht abgedunkeltes Zimmer, eine unruhige Umgebung – vor allem im Zeitalter der Smartphones – oder eine schlechte Matratze. Schaffen Sie sich daher eine Wohlfühlatmosphäre – dann genügt auch ein Minimum von 7 Stunden Schlaf pro Nacht.

Ihr Wohlfühlprogramm am Arbeitsplatz!

Lassen Sie nicht zu, dass Ihre Arbeit Ihre Gesundheit beeinträchtigt oder andersherum. Beherzigen Sie unsere Tipps – sie werden Ihnen sicherlich dauerhaft in die Karten spielen. Ob und was sich davon umsetzen lässt, hängt natürlich immer von Ihrem konkreten Arbeitsplatz ab. Aber eine gewisse Umsicht ist sicherlich in jedem Beruf möglich. Wussten Sie, dass sich eine Pflanze am Arbeitsplatz positiv auf Ihre Psyche auswirken kann? Grüne Pflanzen haben eine beruhigende Wirkung, können die Luftqualität beeinflussen und Ihre Kreativität fördern. Das genaue Betrachten der filigranen Blüten und Blätter entspannt nämlich das Gehirn und regt neue Verbindungen zwischen den Gehirnzellen an. Warum also nicht Ihren Arbeitskollegen Ihren grünen Daumen zeigen?

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