Auf die Würze kommt es an!

Vielfalt der Gewürze

Lieben Sie auch den Moment, wenn Sie die Gewürze zum Essen geben und die ganze Küche zu duften beginnt? Wenn ein ganz bestimmtes Gewürz das i-Tüpfelchen auf Ihrer Lieblingsspeise ist und ihm Perfektion verleiht? Gewürze spielen mit unseren Geschmackssinnen und werten viele Speisen auf. Ständig sind wir auf der Suche nach einem besonderen Geschmackserlebnis. Wir wollen den Genuss und wagen uns an neue Experimente, um diesen maximal zu steigern.

Die Geschichte der Gewürze

Schon vor Jahrhunderten wurden Gewürze heiß gehandelt. Nicht nur zum Würzen von Speisen, sondern auch zum Konservieren von Lebensmitteln und als Arzneimittel. Besonders Pfeffer genießt bereits seit dem Mittelalter einen exzellenten Ruf. Damals war der Pfeffer so begehrt, dass er zeitweise so wertvoll wie Gold war. Heutzutage sind Safran, Vanille und Kardamom die teuersten Gewürze. Safran wird sogar als „rotes Gold“ bezeichnet. Je nachdem, wo man ihn einkauft, welche Qualität er hat, ob er ein Bio-Siegel hat oder nicht, kostet 1 Gramm zwischen 5 und 15 €.

Was genau sind eigentlich Gewürze?

Grob gesagt handelt es sich bei Gewürzen um Pflanzenteile in Form von Blüten, Knospen, Früchten, Wurzeln, Wurzelstöcken, Samen, Rinden, Zwiebeln oder Teilen davon und das vorwiegend in getrockneter Form. Der Übergang zu Kräutern ist fließend – Kräuter gibt es allerdings auch in frischer Form.

Auf der ganzen Welt werden im alltäglichen Leben unzählige Gewürze genutzt. Viele haben ihre Heimat in Europa, aber auch in Asien, Afrika und Amerika gibt es typische Gewürze, die nicht mehr wegzudenken sind. Ein spezielles Herkunftsland ist kaum festzulegen. In Indien wird z. B. liebend gern Curcuma und Koriander verwendet. Kreuzkümmel findet vor allem in Südamerika und Afrika Anklang. Die Griechen lieben Anis und in Südamerika werden Massen an Chili verkostet.

Oft für ein Gewürz gehalten, aber im Grunde genommen nur eine Gewürzmischung, ist Curry. Meistens besteht das Pulver aus 4–10 Gewürzen, manchmal sogar aus bis zu 36. Deshalb variiert der Geschmack von Curry je nach Zubereitungsart auch von süß über mild bis scharf.

„In der Kürze liegt die Würze…“

Gerade beim Würzen ist diese Weisheit goldrichtig – wenigstens teilweise. Gemahlene oder zerstoßene Gewürze fügen Sie für einen perfekten Geschmack erst kurz vor Ende der Garzeit zu den Speisen hinzu, da durch die Hitze die ätherischen Öle verfliegen. Ganz im Gegenteil zu ganzen Gewürzen, die einige Zeit ziehen müssen, um ihren Geschmack zu entfalten und somit bereits zu Beginn der Zubereitung zu der Speise gegeben werden.

Gemahlene Gewürze sind praktischer in der Handhabung. Sie können das Pulver direkt aus der Dose auf die Speisen geben. Schnell zur Hand sind z. B. Koriander, Muskatnuss, Chili und Paprika. Die kleinen Partikel lösen sich in Windeseile auf und sind daher perfekt für Suppen, Soßen und Dressings geeignet. Bei einigen Gewürzen lohnt sich aber auch die Mühe selbst Hand anzulegen und sie frisch zu reiben oder im Mörser zu zermahlen. Frisch zerstoßen schmecken Gewürze, wie Pfeffer, Nelken, Anis und Kümmel, besonders intensiv und der natürliche Aromaschutz bleibt lange erhalten.

Unsere Tipps an Sie!

Damit Sie auch lange etwas von Ihren Gaumenfreuden haben, verschließen Sie die Packungen immer luftdicht und trocken und bewahren Sie sie fern von extremen Lichteinflüssen auf. Diese können die Haltbarkeit und das Aroma ansonsten erheblich beeinflussen. Kaufen Sie Gewürze bestenfalls nicht in großen Mengen ein. Prinzipiell halten sie sich zwar lange, aber die Würzkraft geht mit der Zeit verloren. Und so praktisch der Standort direkt neben dem Herd auch ist – förderlich für die Intensität der Gewürze ist es dort aufgrund der Hitze und Feuchtigkeit nicht. Seien Sie mutig: Probieren Sie neue, aufregende Variationen aus. Lassen Sie sich auf Reisen von traditionellen Speisen inspirieren und vor allem Ihrer Fantasie freien Lauf. Sie werden sicherlich belohnt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Experimentieren und einen „guten Appetit“!

Was darf in Ihrem Gewürzregal auf gar keinen Fall fehlen? Von ein bisschen Gold mal abgesehen… 😉

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